EYE OF THE WIND * – Daten · Bilder · Mitsegeln

Brigg EYE OF THE WIND

Kapazitäten:
Tagesgäste bis 16 Pers. | Mehrtagesgäste bis 16 Pers.

  • Kieler Woche: EYE OF THE WIND Produktbild zeigt die Brigg mit allen braunen Segeln gesetzt.
  • Brigg EYE OF THE WIND Close Up Steuerstand
  • Hanse Sail Rostock: EYE OF THE WIND Produktbild zeigt die Brigg mit den braunen Segeln vom Bug her
  • Brigg EYE OF THE WIND Kabinenplan
  • Brigg EYE OF THE WIND Salondetails
  • Brigg EYE OF THE WIND Kabinenplan

EYE OF THE WIND: eine Legende unter Segeln

In Brake an der Unterweser lief 1911 der Topsegelschoner vom Stapel der Lühring Werft. Von seinem Eigner, dem Kapitän Johann Friedrich Kolb aus Fockbek bei Rendsburg, wurde das Schiff auf den Namen „FRIEDRICH“ getauft. 13 Jahre später, im März 1924 wurde das Schiff an den schwedischen Reeder Axel Ageberg verkauft und wurde auf den Namen „SAM“ umgetauft. Schon nach zwei Jahren ging die „SAM“ in den Besitz der Reederei K.H. Hendriksson in Stockevik. Sie erhielt einen Jönköpings-Zweitakt-Motor und befuhr nun als Motorschoner „MERRY“ mit Fracht die Ost- und Nordsee.

Rose Marie

Im Herbst 1955 strandete sie während eines schweren Orkanes an der schwedischen Westküste. Das Wrack wurde geborgen, hergerichtet und als anderthalb-mastige Galeasse „ROSE MARIE“ wieder in Fahrt gebracht. Zeitweise wurde die „ROSE MARIE“ in der Treibnetzfischerei vor Island eingesetzt. Zweimal noch wechselte das Schiff, das mittlerweile ausschließlich unter Motor fuhr, den Eigner und aus der „ROSE MARY“ wurde die „MERRY“.

Das Feuer

Am 21. Januar 1970 brach auf der „MERRY“ ein Feuer aus und zerstörte das gesamte Achterschiff und den Maschinenraum. Nur knapp entging das Wrack der Verschrottung. Es wurde zunächst von einem Geschäftsmann aus den USA erworben, der es als Clublokal ausbauen wollte. Wie viele tolle Ideen wurde dieser Plan jedoch nicht umgesetzt.

Ein neues Leben beginnt

Als das Schiff 1973 von dem Australier Anthony „Tiger“ Timbs gekauft wurde, begann das neue Leben. Eine Gruppe begeisterter Schiffsliebhaber schickte sich an, das Schiff als Brigantine aufzuriggen und als Segler zu restaurieren. Fast vier Jahre dauerten die Arbeiten auf der Werft in Faversham/England. Es entstand ein Salon, sowie die Unterkünfte für Crew und Passagiere in den ehemaligen Frachträumen und ein neuer starker Motor wurde eingebaut. Alle Arbeiten wurden mit viel Liebe und mit einem Blick für die maritime  Ästhetik aufwändig durchgeführt. Es wurde viel Wert auf die Auswahl und die historische Korrektheit der Materialien verwandt. So sind zum Beispiel die Bänke im Salon aus einer Kirche und das Holz für die Innenausstattung stammen aus dem Abriss eines Bankgebäudes. Die Masten dienten zuvor zum Auskleiden von Bohrlöchern bei der Gewinnung von Erdöl. Die Deckshäuser fertigten die Schiffsbauer aus Teakholz eines ehemaligen Tanzbodens. Viele Details wurden in liebevoller Handarbeit gefertigt. Schließlich war der Zweimaster unter seinem neuen Namen EYE OF THE WIND bereit, großen Abenteuern auf See entgegen zu fahren.

Die Operation Drake

Die erste Reise der EYE OF THE WIND ging gleich einmal rund um die Erde. Eine Segelreise mit Stationen in Australien, der Südsee und der Umrundung des Kap Hoorn war 1978 kaum beendet, da wartete schon das nächste große Abenteuer auf den Großsegler: Unter Schirmherrschaft von Prince Charles wurde der EYE OF THE WIND als Flaggschiff  für die „Operation Drake“ ausgewählt.

Eine ca. zweijährige Expeditionsreise auf den Spuren des berühmten Seefahrers und Wissenschaftlers Drake, der die Welt fast vierhundert Jahre zuvor auf der „GOLDEN HIND“ umrundete. Die Expedition wurde in 9 Ozean und eine Landphase aufgeteilt, die jeweils ca. 3 Monate dauerten. Somit nahmen mehr als 400 (meist jugendliche zwischen 17 und 24 Jahren) Crew-Mitglieder auf den verschiedenen Etappen teil. Die wechselnden Manschaften der „EYE“ kamen aus 27 Nationen. Gemeinsam arbeiteten sie an wissenschaftlichen Erkundungs- und Forschungsprojekten. Durchgeführt wurde die „Operation Drake“ von der Scientific Exploration Society und als Expeditionsleiter fungierte Oberst Blashford-Snell.

Kinoheldin EYE OF THE WIND

Auch auf der Leinwand und in großen Kinofilmen war die EYE OF THE WIND zu Hause. Die außergewöhnliche Erscheinung der Brigg machte auch der Kinobranche die Runde. Mehrmals war das imposante Segelschiff Kulisse für Hollywood Produktionen wie:

  • Die blaue Lagune
  • Savage Islands
  • Tai-Pan
  • White Squall

Die charakteristischen braunen Segel der „EYE“ stammen aus diesen Tagen. In dem Film „Tai-Pan“ spielte die Brigg eine Doppelrolle. Sie verkörperte die „MORNING CLOUD“, die mit weißen Segeln daherkam und die „WHITE WITCH“ mit den braunen Tüchern.

1990 nahm die EYE OF THE WIND auf Einladung an den Feiern des 200sten Jahrestages der Besiedlung der Insel Pitcairn teil. Im Zuge der Meuterei auf der „Bounty“ wurde Pitcairn entdeckt und fortan als Zufluchtsort.

Bis in das Jahr 2000 war die „EYE“ als Segelschulschiff auf den Weltmeeren unterwegs, steuerte die bekanntesten Häfen der Welt an und nahm an vielen  Tall Ship Regatten rund um den Globus teil.

Ab 2000 in privatem Besitz

Nach der Teilnahme am Tall Ships Race 2000 erwarb ein dänischer Unternehmer die EYE OF THE WIND für private Reisen. Heimathafen war nun Gilleleje. Der neue Eigner restaurierte die stolze Brigg erneut komplett und stattete sie mit modernster Technik und Elektronik für Navigation, Komfort und Sicherheit aus. Um den maritimen Charakter des traditionellen Großseglers zu erhalten, plante man den Ausbau und die Umrüstung sehr sorgfältig. Wieder einmal benutzte man Teakholz, Edelhölzer, Messing und hochwertige Materialien im Innenbereich und schuf eine unverwechselbare Atmosphäre. Auf ein Bediensystem für die Segel wurde jedoch absichtlich verzichtet: die Segel der Brigg, mit einer Gesamtfläche von rund 750 Quadratmetern, werden auch heute noch durch reine Muskelkraft bedient.

2009 zurück in die Charterfahrt

Für die Öffentlichkeit wurde die EYE OF THE WIND erst neun Jahre später wieder zugänglich. Der Eigner verstarb überraschend und das Schicksal des Segelschiffes blieb zunächst unklar. Am 1. April 2009 fand die Brigg bei der FORUM Train & Sail GmbH einen neuen Heimathafen. Seitdem segelt sie ganzjährig für Gruppen- und Einzelreisenden, nimmt an vielen Sails teil und steht Ihnen als exklusive Charter-Möglichkeit weltweit zur Verfügung.

100 Jahre Eye of the Wind

Im Jahr 2011 feierte der Zweimaster sein 100-jähriges Jubiläum! Am 30. April führte die EYE OF THE WIND als Flaggschiff die Parade der Großsegler zur Eröffnung der Bremerhavener Kaiserschleuse an, in deren Rahmen ein neuer Weltrekord zur längsten Segelbootparade aller Zeiten aufgestellt wurde.

Die EYE OF THE WIND ist das ganze Jahr hindurch auf den Ozeanen der Welt unterwegs und bietet Ihnen unvergessliche Törns zum mitsegeln an.

Kabinen: 6 Passagier-Kabinen (16 Kojen)

Technische Daten:

Schiffstyp:

Brigg

Heimathafen/Flagge:

Jersey/United Kingdom

Länge:

40,23 Meter

Breite:

7,01 Meter

Tiefgang:

2,70 Meter

Segelfläche:

750 m²

Masthöhe:

30,00 Meter

Gross Tonnage:

129 Tonnen

Hauptmotor:

600 PS

Geschwindigkeit:

unter Segeln 8 Kn. / mit Motor 7 Kn.

Segeltörns der Eye of the Wind

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